TP7 Vernetzte Vulnerable Road Users

Vernetzte Vulnerable
Road Users

Leitfrage

Wie bewegen sich vernetzte Verkehrsteilnehmer:innen, insbesondere Vulnerable Road User, wie Fußgänger:innen, Fahrrad- und Scooter-Fahrer:innen, sicherer und effizienter im Straßenverkehr?

Zielsetzung

Sicher und komfortabel unterwegs – zu Fuß, mit dem Rad und dem Scooter. Um sicher und effizient ans Ziel zu kommen, werden in diesem Teilprojekt unterschiedliche Verkehrsteilnehmer:innen mit Teilen der Verkehrsinfrastruktur vernetzt – etwa mit einer Ampel.

Besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer:innen– Vulnerable Road User (VRU) –, wie Fußgänger:innen, Rad- und Scooter-Fahrer:innen, werden zum Beispiel auf ihrem Smartphone vor gefährlichen Situationen gewarnt. Zentral hierfür sind standardisierte Schnittstellen und eine hochgenaue Lokalisierung.

Ausgangslage

Im Zuge der Entwicklung neuer Mobilitätsdienste (automatisierte Fahrzeuge, potentiell lautlose Elektroantriebe, stärkere Vermischung der einzelnen Mobilitätsmodi) ist es wichtig, den hiermit verbundenen Verletzungsgefahren für VRUs durch gezielte Maßnahmen zu begegnen sowie die Attraktivität und Sicherheit der von VRUs gewählten Fortbewegungsmodi zu fördern. Die Vernetzung zwischen VRUs und weiteren Verkehrsteilnehmern stellt hierfür ein wichtiges Werkzeug dar. Das Teilprojekt nutzt diese, um zum einen durch gezielte Services zur Kollisionswarnung die Sicherheit insbesondere der VRU zu erhöhen. Zum anderen wird durch die Bereitstellung von Informationen aus der Verkehrsinfrastruktur (Lichtsignalanlagen) für VRUs, so dass diese ihre Fortbewegung optimieren und sicher und effizient ans Ziel kommen.

Ansatz

Um die Vernetzung zwischen VRUs, Fahrzeugen und anderen Verkehrselementen auf einem realistisch abbildbaren Niveau, aber auch mit einer breiten und umfangreichen Zielgruppe zu demonstrieren und skalierbare Lösungsansätze ableiten zu können, wird in diesem Teilprojekt eine breite Vernetzung angestrebt. Diese soll sowohl die unterschiedlichen thematischen Aspekte abdecken (unterschiedliche Verkehrsteilnehmer:innen und Transportmittel, unterschiedliche Verkehrsinfrastrukturelemente) als auch quantitative Belastbarkeit (hohe Mengen von Verkehrsinfrastrukturelementen, viele reale Nutzer:innen, insbesondere VRUs) erlauben. Eine App soll besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer:innen durch Kollisionswarnung beziehungsweise Ampelphasenassistent schützen und den Verkehrsfluss im Allgemeinen sowie von Fahrrädern und Scootern im Besonderen erhöhen. Die Projektpartner testen diese Umfänge im Sommer 2021 in Hamburg.

Prozess

Konzeption (System Architektur)
Abstimmung der Gesamtarchitektur und aller Schnittstellen.
Realisation
Abstimmung der Gesamtarchitektur und aller Schnittstellen.
Präsentation
Präsentation auf dem ITS World Congress mit Mess- und Testergebnissen für die Dienste.
September 2020
April 2021
Oktober 2021

Das Team

Andreas Greisser

Projektleiter Fahrzeugintegration BMW

Ronald Hain

Growth Field Leiter Connected Solutions and Services Continental

Dr. Ilja Radusch

Leiter des Geschäftsbereichs Smart Mobility Fraunhofer-Institut FOKUS

Peter Christ

Projektleiter Digital Solution T-Systems

Projektpartner