TP7 Vernetzte Vulnerable Road Users

Vernetzte Vulnerable
Road Users

Leitfrage

Wie können besonders verletzliche Verkehrsteilnehmer:innen ohne Schutz- und Knautschzonen dennoch sicherer am Straßenverkehr teilnehmen?

Wie kann das gelingen?

Um sicher ans Ziel zu kommen, werden in diesem Teilprojekt besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer:innen – Vulnerable Road User (VRU) –, wie Fußgänger:innen, Rad- und Scooter-Fahrer:innen, durch eine vernetzte Verkehrsinfrastruktur besonders geschützt.

 

Ausgangslage

Durch die steigende Verkehrsdichte vor allem in Städten erhöhen sich auch die Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer:innen. Den hiermit verbundenen und gestiegenen Verletzungsgefahren für Vulnerable Road Users (VRUs) muss durch gezielte Maßnahmen begegnet werden.

Ansatz

Eine dieser Maßnahmen ist die Vernetzung zwischen VRUs und anderen Verkehrsteilnehmer:innen wie Fahrzeugen, wie auch zu Verkehrsinfrastrukturen wie Ampeln. Eine im Reallabor erprobte Funktion gibt Kollisionswarnungen und beinhaltet einen Ampelphasenassistenten. Diese Applikationen sind im Smartphone, aber auch integral im PKW umgesetzt worden. Ihr Einsatz erhöht die Verkehrssicherheit von Fahrrädern und Scootern und verbessert den Verkehrsfluss für alle Verkehrsteilnehmer:innen. Die Projektpartner testen diese Vernetzung im Sommer 2021 in Hamburg.

Prozess

Konzeption
Abstimmung des Gesamtsystems und aller Schnittstellen.
Realisation
Umsetzung des Gesamtsystems und aller Schnittstellen.
Präsentation
Präsentation auf dem ITS World Congress im Oktober 2021 mit Mess- und Testergebnissen der erprobten Vernetzung.
September 2020
April 2021
Oktober 2021

Zielsetzung

Besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer:innen empfangen in gefährlichen Situationen oder an unübersichtlichen Örtlichkeiten eine digitale Warnmeldung über ihr Smartphone. Von zentraler Bedeutung sind hierfür einheitliche Schnittstellen und eine präzise Lokalisierung der Vulnerable Road Users. Darüber hinaus wird durch die bereitgestellten Informationen der Ampelanlagen die Routenplanung optimiert, so dass die Nutzer:innen sicherer und schneller an ihr Ziel kommen. Eine umfangreiche Dokumentation der ersten Testergebnisse ist als Download erhältlich. 

Das Team

Andreas Greisser

Projektleiter Fahrzeugintegration BMW

Ronald Hain

Growth Field Leiter Connected Solutions and Services Continental

Dr. Ilja Radusch

Leiter des Geschäftsbereichs Smart Mobility Fraunhofer-Institut FOKUS

Peter Christ

Projektleiter Digital Solution T-Systems

Projektpartner

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