Wir können persönliche Zuwendung zu unseren Mitmenschen niemals durch technische Lösungen ersetzen. Persönliche Hilfe und Arbeitsteilung wird immer für unser Überleben notwenig sein. Sozialer Kontakt ist für uns Menschen nicht nur praktisch in den alltäglichen Angelegenheiten, sondern seelisch überlebenswichtig.

Der Supermarkt sollte in jedem Fall einen Lieferservice anbieten. Ein oder mehrere Mitrarbeiter oder Freelancer stehen für solche Fälle bereit, die Einkäufe z. B. mit einem Lastenrad zu liefern. Es ist auch selbstverständlich, dass der Fahrer die Einkäufe in den 4. Stock trägt. Das kostet Edith gar nichts. Man könnte das lösen, indem Menschen mit Anspruch auf die Leistung einen Ausweis dafür bekommen und die Kosten über eine Behörde abgewickelt werden. Besser ist jedoch bestimmt, wenn der Supermarkt-Inhaber das einfach über die Kosten seiner Produkte kalkuliert. Ich bin sehr gerne bereit, diese Kosten mitzutragen. Das wäre moralisch unanfechtbar, finde ich.

Wenn es nicht gesetzlich geregelt wäre, bliebe in jedem Fall die Möglichkeit bestehen, dass diese Aufgabe ein netter Nachbar übernimmt. Wenn Edith keine gesellschaftlichen Kontakte hat, ist das ein soziales Problem, dem mit technischen Lösungen nicht ohne Weiteres beizukommen ist.

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Erstellt von

Sebastian

Am

23.07.2021
um 02:33 Uhr

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